Es ist gar nicht so leicht, sich richtig zu bewerben. Egal ob du eine Ausbildung anfängst oder eine Arbeit, die Bewerbung entscheidet über deine Zukunft. Sie ist „Werbung“ in eigener Sache und der erste Eindruck zählt! Was du beachten solltest und wie du dich am besten präsentieren kannst, möchten wir dir zeigen.

Los geht’s...
mit einem Deckblatt. Es ist kein Muss, aber es ermöglicht dem Personaler, einen ersten Eindruck von dir zu bekommen. Ein Bewerbungsfoto, dein Name mit Adresse und die Adresse der Firma, bei der du dich bewirbst, sollte auf dem ersten Blatt sein. Außerdem sollte die angestrebte Position hervorgehoben werden. Dein eigenes Porträt ist am besten nicht von Freunden aufgenommen, sondern von einem Fotografen. Um einen seriösen Eindruck zu hinterlassen, sollte für das Foto deine Lieblingsklamotte im Schrank bleiben. Probiere es mit einer Bluse oder einem schicken Hemd.

Das Anschreiben...
ist die größte Herausforderung für die meisten. Dabei sollte es als einmalige Chance gesehen werden, dich individuell vorstellen zu können.

Zunächst nimmst du dir ein weißes Blatt Papier und füllst es mit folgenden Daten: deine eigenen Kontaktdaten, die des Ansprechpartners, aktuelles Datum und Betreffzeile. Experimente mit Schriftarten sind nicht erlaubt. Wähle eine klassische Schriftart wie Calibri oder Arial aus - ohne Schnörkel bitte. Nun hast du mit dem Briefkopf schon gut ein Drittel gefüllt. Die leeren zwei Drittel sollten nun von deine Stärken und Motivationen handeln.

Stelle dir dafür folgende Fragen:
- Was sind die Gründe für meine Bewerbung?

- Warum möchte ich gerade in diesem Unternehmen meine Ausbildung absolvieren?

- Warum bin ich die oder der Richtige für diesen Ausbildungsplatz?

- Welche Fähigkeiten und Qualifikationen habe ich zu bieten?

- Wie habe ich von diesem Ausbildungsplatz erfahren?

Auch wenn du mehr zu sagen hättest, für mehr hat ein Personaler keine Zeit und du solltest nur die Antworten auf die Fragen formulieren. Lies, bevor du losschreibst, das Anforderungsprofil der Stelle. Deine zukünftigen Chefs möchten teamfähige Mitarbeiter? Spreche deine ehrenamtliche Rolle im Sportverein an. Ist die Rede von kreativen Köpfen? Erwähne deinen Sieg bei einem Kunstwettbewerb. Anstatt deine Talente nur aufzuzählen, solltest du den Personalchef durch Beispiele zeigen, was du drauf hast. Bleibe aber immer auf dem Boden der Tatsachen und preise deine Stärken nicht zu sehr an. Selbstbeweihräucherung schreckt meist nur ab. Verzichte auf Details, die für die Stelle nicht von Bedeutung sind. Wenn du dich auf mehrere Stellen bewirbst, solltest du niemals das gleiche Anschreiben verschicken. Personaler freuen sich, individuelle Texte zu lesen mit konkretem Bezug zu ihrer Firma. Ein Ansprechpartner muss dafür immer ausfindig gemacht werden. Nachdem du im letzten Satz deines Bewerbungsanschreibens ausgedrückt hast, dass du dich über ein Vorstellungsgespräch freust, geht es weiter mit dem...

Lebenslauf
Hast du schon viel erlebt, darfst du ihn auch auf zwei Seiten ausdehnen. Aber auf gar keinen Fall beidseitig drucken. Der Lebenslauf sollte alle persönlichen Daten enthalten. Baue ihn chronologisch auf, indem du noch mal deinen Namen und Kontaktdaten aufschreibst und einen persönlichen Lebenslauf auflistest. Gliedere ihn in Bereiche wie zum Beispiel persönliche Daten, Schulbildung, Praktika, besondere Fähigkeiten und Kompetenzen. Wenn du kein Deckblatt verwendest, klebst du rechts oben dein Bild hin. Beachte, dass der Lebenslauf am Ende mit dem Ort, dem aktuellen Datum versehen ist.

Schon fast geschafft...
Hinter deine Unterlagen kommen nur noch deine Schulzeugnisse und Bescheinigungen für Praktika oder Ferienjobs, sofern das für die Stelle, auf die du dich bewirbst, relevant ist. Versende aber niemals Originale, schwarzweiße Kopien reichen aus. Jetzt hast du es schon fast geschafft. Ein, zwei Leute können sich deine Bewerbung vorher noch mal anschauen, damit auch wirklich keine Fehler auftreten. Rechtschreibfehler im Namen, Buchstabendreher oder auch Fettflecken auf dem Papier gehen gar nicht. Sortiere deine Unterlagen in die Mappe ein und lege dein Anschreiben lose auf den Stapel. Das Anschreiben darf die Firma behalten, den Rest nicht!

Plastik oder Pappe
Ob nun ein Klemmhefter aus Plastik oder eine klappbare Mappe aus Karton – das kannst du selbst entscheiden. Klar ist nur, dass Schnellhefter und Klarsichthüllen nicht verwendet werden sollten. Möglichst schlicht sollte die Mappe sein, in dezenten Farben wie Blau oder Schwarz.

 

 

 

 

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